Häufig gestellte Fragen

Warum machen Sie diese Arbeit, Frau Müller?

Das Thema Abtreibung zieht sich durch die ganze Lebensgeschichte meiner Familie. Schmerzhafte und auch traumatische Erlebnisse und Jahre liegen hinter mir und meiner Familie. Schon als junge Frau durfte ich durch eine intensive Aufarbeitung Lebensereignisse verarbeiten und in meinem Leben annehmen und integrieren.

Diese Jahre waren keineswegs leicht oder schnell durchlebt. Abtreibung hinterlässt Spuren, bei dem einen mehr, bei dem anderen Menschen weniger. Für mich waren diese Erlebnisse traumatisch.

Trotz alledem ist aus einem großen Defizit und Schmerz eine Ressource entstanden. Ich habe mich aus diesem Grund mit dieser Thematik ausführlich auseinandergesetzt.

Aus meiner heutigen Sicht ist ein Schwangerschaftsabbruch nicht nur die Entscheidung der einzelnen Frau. Sie trifft zwar zugegebenermaßen die Entscheidung für die Abtreibung und ist sich oftmals gar nicht bewusst, welche Auswirkungen dies auf ihre weitere Entwicklung ihrer Partnerschaft und ihrer weiteren Kinder und Enkelkinder haben wird. Eine Abtreibung, so sehr es uns vielleicht schwer fällt zu glauben, hinterlässt generationsübergreifende Spuren.

Ich habe mich nun mehr als über 30 Jahre aus eigener lebensgeschichtlicher-, aus medizinischer- und wissenschaftlicher Sicht mit dieser Thematik befasst und diese von vielen Seiten beleuchtet.

Hieraus entspringt meine Motivation für diese Arbeit. Nicht jeder kann seine „Passion“ zum Beruf machen. Gleichwohl ist es ein Geschenk, wenn die Arbeit eine Leidenschaft und Motivation in sich trägt, die auf Lebenserfahrung und Wissen basiert.


 

Wer finanziert Ihre Arbeit?

Wir sind ein gemeinnütziger Verein und beziehen unsere Spenden ausschließlich von Privatpersonen. Wir erhalten keine Sponsorengelder aus dem Bezirk, Politik oder der Wirtschaft.

.

.

.

.